• NASA und ESA arbeiten mit AWS zusammen, um Cloud-Technologie für die Satellitendatenübertragung zu testen
  • Die Technologie von Bodenstation zu Cloud könnte die Geschwindigkeit von Satellitendaten revolutionieren

Was geschah:NASA, ESA und AWS testen Cloud-Technologie für schnellere Daten

DieNASA, die Europäische Weltraumorganisation (ESA) und die japanische Luft- und Raumfahrtbehörde (JAXA) haben mitAmazon Web Services(AWS) zusammengearbeitet, um eine neue Cloud-basierte Methode für eine schnellere Übertragung von Satellitendaten zu testen. Die Tests im Oktober 2024 bestanden darin, Datenströme direkt von Bodenstationen zu AWS-Cloud-Servern zu übertragen, eine wesentliche Änderung gegenüber herkömmlichen Methoden, bei denen Daten in den Bodenstationen rekonstruiert werden, bevor sie zentral übertragen werden.

Der Test zielt darauf ab, den Hochgeschwindigkeits-Downlink des zukünftigen Weltraumteleskops Nancy Grace Roman vorzubereiten, das bis 2026 500 Megabit pro Sekunde (Mb/s) Daten senden soll, sechsmal schneller als der aktuelle Downlink der ESA-Mission Euclid. Die Tests wurden im Europäischen Raumflugkontrollzentrum (ESOC) durchgeführt, wo die Teams erfolgreich Daten an AWS-Server übertrugen.

Obwohl die erwartete Geschwindigkeit von 500 Mb/s noch nicht erreicht wurde, arbeiten ESA und NASA daran, die Systembandbreite zu verbessern, um zukünftige Anforderungen zu erfüllen.

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Warum das wichtig ist

Die Einführung von Cloud-basierten Lösungen für die Satellitendatenübertragung stellt einen bedeutenden Fortschritt im Weltraumbetrieb dar. Traditionell wurden Satellitendaten, die von Weltraumteleskopen und anderen Missionen gesammelt wurden, in den Bodenstationen verarbeitet, bevor sie an zentrale Server gesendet wurden.

Diese Methode kann langsam und ineffizient sein, zumal moderne Weltraummissionen zunehmend mehr Daten sammeln. Durch die Nutzung von AWS-Cloud-Servern wollen NASA und ESA die Geschwindigkeit, mit der Satellitendaten übertragen und verarbeitet werden können, erheblich steigern.

Dieser Ansatz könnte die Latenz verringern und Wissenschaftlern sowie Endnutzern einen nahezu Echtzeitzugriff auf die Daten ermöglichen. Darüber hinaus dient der Test als Prüfstand für zukünftige Missionen, darunter das Nancy Grace Roman-Weltraumteleskop, das enorme Datenmengen erzeugen wird.

Schnellere und effizientere Datenübertragungen werden entscheidend sein, um dieses neue Informationsvolumen zu bewältigen und schnellere Analysen und Entdeckungen zu ermöglichen.