• Microsoft fördert Passkeys mit obligatorischen Aufforderungen, was zu einem Anstieg der Nutzung um 987 % führt.
  • Passkeys verbessern die Sicherheit und vereinfachen die Anmeldungen – ein Schritt in eine passwortfreie Zukunft.

Was geschah: Microsoft setzt auf Passkeys, um die Sicherheit zu verbessern

Microsofthat die Einführung von Passkeys aktiv vorangetrieben und dabei eine Strategie mit beständigen „Nudges" verfolgt, um Nutzer zur Registrierung für das neue Authentifizierungssystem zu bewegen. Diese Nudges, die nicht dauerhaft deaktiviert werden können, sind Teil der umfassenderen Initiative von Microsoft, Passkeys zur primären Anmeldemethode zu machen. Das Unternehmen gab bekannt, dass die Nutzung von Passwörtern infolge dieser Bemühungen um 10 % zurückgegangen ist, während die Nutzung von Passkeys um 987 % gestiegen ist.Passkeysbasieren auf Public-Key-Kryptographie, bei der ein privater Schlüssel sicher auf dem Gerät des Benutzers (z. B. PC oder Smartphone) gespeichert wird und der entsprechende öffentliche Schlüssel auf dem Server abgelegt wird. Dieses System macht Passwörter oderZwei-Faktor-Authentifizierung (2FA)überflüssig und sorgt für schnellere und sicherere Anmeldungen. Microsoft nannte keine konkreten Zahlen zur Akzeptanz, ist aber zuversichtlich, dass Passkeys mit der überarbeiteten Anmeldeoberfläche schon bald für Hunderte Millionen Nutzer zum Standard werden.

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Warum es wichtig ist

Microsofts Vorstoß zur Passkey-Einführung adressiert die weit verbreiteten Sicherheitsprobleme im Zusammenhang mit traditionellen Passwörtern. Passwörter sind das häufigste Ziel von Cyberangriffen, und schwache oder wiederverwendete Anmeldedaten sind eine Hauptursache für Datenschutzverletzungen. Indem Microsoft Nutzer zum Umstieg auf Passkeys ermutigt, hilft es, diese Schwachstellen zu beseitigen. Passkeys basieren auf Public-Key-Kryptographie, bei der ein privater Schlüssel sicher auf dem Gerät des Benutzers gespeichert wird, was es Hackern erheblich erschwert, Anmeldedaten zu stehlen.

Im Gegensatz zu Passwörtern, die bei Datenschutzverletzungen offengelegt werden können, sind Passkeys für jeden Dienst einzigartig und verhindern so Probleme wie Credential-Reuse-Angriffe.

Darüber hinaus machen Passkeys Passwörter oder die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) bei Anmeldungen überflüssig, was sie schneller und benutzerfreundlicher macht, während sie dennoch eine robuste Sicherheit bieten. Als Teil desFIDO2-Projektsfügen sich Microsofts Bemühungen in das branchenweite Ziel ein, einen globalen Standard für passwortfreie Authentifizierung zu etablieren, der von großen Technologieunternehmen wie Apple und Google unterstützt wird. Dieser Wandel wird zu einem sichereren und optimierten Online-Erlebnis für Nutzer weltweit führen.

Allerdings bleiben Herausforderungen bestehen. Beispielsweise können Nutzer auf Schwierigkeiten stoßen, wenn sie den Zugriff auf ein Gerät verlieren, auf dem ihre Passkeys gespeichert sind, und die Portabilität von Passkeys zwischen verschiedenen Plattformen und Diensten befindet sich noch in der Entwicklung. Trotz dieser Hürden bereitet Microsofts Strategie den Weg für eine Zukunft, in der Passwörter nicht länger das schwache Glied der digitalen Sicherheit sind, und fördert sowohl einen stärkeren Schutz als auch eine bessere Benutzererfahrung.