MariaDB, ein Datenbankunternehmen, wird von BTW Media profiliert, da veröffentlichte Belege es mit Internetinfrastruktur, Governance, Betriebsabhängigkeiten oder Markttransparenz in Verbindung bringen.
MariaDB, ein Datenbankunternehmen, wird als Internetinfrastrukturinstitution im Ökosystem der Internetinfrastruktur verfolgt.
Konfidenz-Score-Leitfaden
Mehrere öffentliche Quellen
- K1 hat MariaDB einen Vorschlag unterbreitet, der den Erwerb aller Aktien von MariaDB zu 0,55 US-Dollar pro Aktie vorsieht.
- Das Unternehmen hat einen neuen CEO eingestellt und Massenentlassungen durchgeführt, während es sich von seinen Datenbank-as-a-Service- und Geodatengeschäften trennt, so Quellen.
- In vielerlei Hinsicht könnte K1 besser positioniert sein, um MariaDB zu übernehmen, als Runa.
Ein exploratives Angebot
K1 teilte MariaDB am Freitag mit, dass es ein sogenanntes „unverbindliches indikatives Angebot“ vorgelegt habe, ein unverbindliches Sondierungsangebot, das sich im Laufe der Verhandlungen in den kommenden Wochen ändern kann.
Das Angebot sieht den Kauf aller Aktien von MariaDB zu 0,55 US-Dollar pro Aktie vor, was nach dem Schlusskurs vom 5. Februar etwa 37 Millionen US-Dollar entspricht, auch wenn die genaue Form des Angebots noch nicht feststeht.
Die Nachricht kommt zu einer Zeit bedeutender Veränderungen und Turbulenzen für das Unternehmen, das einen neuen CEO begrüßt und Massenentlassungen durchgeführt hat, während es sich von seinen Datenbank-as-a-Service- und Geodatengeschäften trennte.
MariaDB ist ein Fork von MySQL, dessen Entwickler sich vor 15 Jahren Sorgen um die Unabhängigkeit machten, nachdem eine Reihe milliardenschwerer Übernahmen dazu führten, dass Oracle 2009 praktisch Eigentümer von MySQL wurde. Bis heute gilt MariaDB als „Drop-in“-Ersatz für diejenigen, die eine vollständig quelloffene Alternative zu MySQL suchen, und wird von bekannten Unternehmen zum Speichern und Verarbeiten von Daten in ihren Anwendungen genutzt.
Das kommerzielle Unternehmen hinter MariaDB sammelte im Laufe der Jahre rund 230 Millionen US-Dollar an Risikokapital ein, um Funktionen und Premium-Dienste auf Basis des Kernprojekts zu entwickeln, was im Dezember 2022 in einem Börsengang über eine Special Purpose Acquisition Company (SPAC) gipfelte. Wie die meisten pazifischen Börsengänge war der Börsengang von MariaDB alles andere als ein großer Erfolg: Die Marktkapitalisierung fiel am ersten Handelstag Ende 2022 von 445 Millionen US-Dollar (einem starken Rückgang gegenüber dem privaten Unternehmenswert von 672 Millionen US-Dollar aus der vorherigen Serie D) auf einen anhaltenden Rückgang und notiert seit Jahresbeginn knapp über 10 Millionen US-Dollar.
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Ursache des Ereignisses
Im Mittelpunkt stand eine Reihe von Gewinnberichten von MariaDB, die unter den Erwartungen lagen. Im September warnte die New York Stock Exchange MariaDB, dass es die Börsenzulassungsregeln nicht einhalte, die vorschreiben, dass die durchschnittliche globale Marktkapitalisierung eines Unternehmens in einem durchgehenden Handelszeitraum von 30 Tagen nicht unter 50 Millionen US-Dollar fallen darf.
In den folgenden Monaten erhielt MariaDB sein erstes „unverbindliches indikatives Angebot“, diesmal vom Bestandsinvestor Runa Capital, der ein vorläufiges Barangebot von 0,56 US-Dollar pro Aktie unterbreitete. Drei Wochen später teilte Runa mit, dass es MariaDB nicht kaufen werde, sondern eine Tochtergesellschaft namens RP Ventures ein Darlehen in Höhe von 26,5 Millionen US-Dollar gewähren werde.
Wir springen nach vorne zu Anfang Februar dieses Jahres: MariaDB gab bekannt, dass es eine vorübergehende Verlängerungsvereinbarung mit seinen Gläubigern getroffen habe, was bedeutet, dass die Gläubiger keine der im Darlehensvertrag vorgesehenen Rechtsmittel ausüben werden, während das Unternehmen nach einer alternativen Finanzierungslösung sucht. Die Nachricht ließ den Aktienkurs von MariaDB innerhalb weniger Tage auf mehr als das Doppelte steigen, weshalb K1 ein Angebot in Bezug auf den Schlusskurs von MariaDB unterbreitete, bevor eine Verlängerungsvereinbarung bekannt gegeben wurde.
Daher könnte K1 in vielerlei Hinsicht besser positioniert sein, um MariaDB zu übernehmen als Runa, selbst wenn es sich letztendlich dagegen entscheidet.
Nach irischem Übernahmerecht hat K1 bis zum 29. März 2024 Zeit, sein Angebot zu formalisieren oder den Plan vollständig aufzugeben, da sich einer der Sitze von MariaDB in Dublin, Irland, und der andere in Redwood City, Kalifornien, befindet.
Signalbericht
- Signal: MariaDB, ein Datenbankunternehmen, könnte für 37 Millionen US-Dollar privatisiert werden
- Region: Asien-Pazifik
- Marktklasse: Globale Cloud-Services-Trends
Betriebspräsenz
- Veröffentlichte Quellen sollten die betroffenen Parteien, den Betriebsfußabdruck und die Marktexposition identifizieren, bevor diese Trendkarte als vollständig betrachtet wird.
Marktkontext
- Operative Relevanz: Mittel
- Zeithorizont: Nächstes Quartal
Was ansehen?
- Achten Sie auf offizielle Stellungnahmen, regulatorische Aktualisierungen, Gefährdung von Kunden oder Partnern sowie ergänzende Offenlegungen.
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