- Die Stadtkommissare von Lakeland werden am 3. August endgültig über ein 12-monatiges Moratorium für Rechenzentren und Großkunden abstimmen.
- Der Vorschlag folgt auf den Widerstand gegen Project Swan, während die Stadt prüft, wie Projekte mit einem Strombedarf von etwa 100 MW reguliert werden sollen.
Der Sachverhalt
Die Stadtkommissare von Lakeland haben einen vorgeschlagenen 12-monatigen Moratorium für Rechenzentren und Großkunden zur endgültigen Abstimmung am 3. August gebracht. Die Verordnung würde die Stadt vorübergehend daran hindern, entsprechende Bauanträge anzunehmen, zu prüfen oder zu genehmigen, während die Beamten Änderungen der Planungs- und Versorgungsregeln erwägen.
Der Vorschlag folgt auf öffentlichen Widerstand gegen Project Swan, einen geplanten Rechenzentrumscampus im Westen von Lakeland. Bei der Stadt eingereichte Pläne zeigen eine Entwicklung von 600.000 Quadratfuß auf 60,5 Acres, während der Bauträger angab, dass der fertige Campus eher 500.000 Quadratfuß groß sein und etwa 100 MW Strom benötigen würde. Der größte aktuelle Kunde von Lakeland Electric verbraucht etwa 18 MW, und Versorgungsbeamte sagten, dass die Versorgung einer 100-MW-Last große System-Upgrades erfordern würde.
Während der Pause würde das Stadtpersonal die Strominfrastruktur, die Wasserversorgung und den Lärm untersuchen, bevor dauerhafte Regeln ausgearbeitet werden. Die Geschäftsauswirkungsschätzung von Lakeland besagt, dass Rechenzentren nach den derzeitigen Landnutzungs- oder Bebauungsvorschriften der Stadt nicht zulässig sind und keiner der bestehenden Kunden des Versorgungsunternehmens die Definition eines Großkunden erfüllt. Das Moratorium entscheidet nicht, ob solche Projekte letztendlich erlaubt, eingeschränkt oder verboten werden.
Die Bewertung
Lakeland entscheidet, welche Planungs- und Versorgungsanforderungen für Projekte gelten sollen, deren Strombedarf weit über dem der bestehenden Kunden liegt. Die vorgeschlagene Pause würde der Stadt Zeit geben, ihre Bebauungs-, Strom-, Wasser- und Lärmvorschriften anzugleichen, bevor sie Anträge dieser Größenordnung annimmt. Die während der Pause entwickelten Regeln könnten von Bauträgern verlangen, die für den Anschluss einer großen Last erforderliche Infrastruktur zu identifizieren und die Verantwortung für Upgrade-Kosten früher im Genehmigungsprozess festzulegen.
Das Moratorium würde nicht entscheiden, ob Lakeland Electric Project Swan oder eine andere Hyperscale-Einrichtung bedienen kann. Seine Wirkung hängt von den dauerhaften Regeln ab, die nach der Überprüfung verabschiedet werden, einschließlich aller Anforderungen an Versorgungsanschlüsse, Wasserversorgung, Lärm und Projektkosten. Für BTW-Leser könnte die Überprüfung durch Lakeland dazu führen, dass Strombedarf, System-Upgrades, Wasserverbrauch und Betriebsbedingungen von Anfang an Teil des Antrags sind. Entwickler müssen möglicherweise genauere Angaben zu diesen Themen machen, bevor die Stadt einen Vorschlag annimmt oder voranbringt.
Was zu beachten ist
Beobachten Sie die endgültige Abstimmung am 3. August und den Umfang der verabschiedeten Verordnung. Wenn das Moratorium in Kraft tritt, wird die Überprüfung der Netzanschlüsse, Upgrade-Kosten, Wasserversorgung und des Lärms durch die Stadt zeigen, welche Probleme zukünftige Rechenzentrumsbewerber ansprechen müssen, bevor ihre Projekte vorankommen können.

