• Kraken hat vor weniger als zwei Wochen einen Bug-Angriff erlitten, der einen Verlust von fast 3 Millionen Dollar verursachte.
  • Jeder konnte eine Einzahlung auf der Plattform initiieren und die Gelder erhalten, ohne sie abzuschließen.

UNSERE MEINUNG
Dieser Vorfall hat nicht nur Auswirkungen auf den Ruf von Kraken, sondern erinnert auch daran, dass der gesamte Kryptowährungssektor seine Sicherheitsmaßnahmen kontinuierlich verbessern muss, um sich gegen immer ausgefeiltere Cyberangriffe und Betrugsfälle zu schützen. In Zukunft wird die Sicherung der Gelder und der Schutz der Kundendaten eine entscheidende Herausforderung und Verantwortung für Kryptowährungsbörsen darstellen.

–Revel Cheng, BTW-Journalist

Die Kryptowährungsbörse Kraken hat vor weniger als zwei Wochen einen Exploit gemeldet, der ihr fast 3 Millionen Dollar durch einen Bug-bedingten Angriff kostete.

Was geschah

Krakenhat am 9. Juni einen Bug-Angriff gemeldet, bei dem der Hacker fast 3 Millionen Dollar erbeutete. Laut dem Bericht, den Kraken-Sicherheitschef Nick Percoco teilte, erhielt die Plattform eine Warnung im Rahmen ihres Bug-Bounty-Programms.

Der CSO präzisierte, dass eine gründliche Untersuchung einen isolierten Bug ergab, der dem Hacker ungerechtfertigte Privilegien gewährte. Genauer gesagt, er konnte eine Einzahlung auf Kraken initiieren und Gelder auf seinem Konto erhalten, ohne die Einzahlung abgeschlossen zu haben.

Ein Sicherheitsforscher entdeckte einen Bug im Finanzierungssystem von Kraken und schrieb seinem Konto 4 Dollar in Kryptowährung gut. Dieser Betrag reichte aus, um die Sicherheitslücke zu demonstrieren und einen Bug-Bounty-Bericht einzureichen, der im Rahmen des Kraken-Programms eine erhebliche Belohnung wert gewesen wäre.

Stattdessen teilte der Forscher den Bug mit zwei Kollegen, die ihn ausnutzten, um viel größere Summen auf betrügerische Weise zu erzeugen. Diese Absprache führte zu einem Verlust von fast 3 Millionen Dollar, der aus den Reserven von Kraken und nicht aus Kundenvermögen entnommen wurde.

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Warum es wichtig ist

„Diese Sicherheitsforscher haben sich geweigert (das Geld zurückzugeben). Stattdessen verlangten sie ein Gespräch mit ihrem Business-Development-Team und weigerten sich, die Gelder zurückzugeben, bis wir eine spekulative Schadenshöhe angaben, die dieser Bug hätte verursachen können, wenn sie ihn nicht gemeldet hätten. Das ist keinethisches Hacking, das ist Erpressung!“, sagte Percoco.

Dieser Vorfall hat die Sicherheitsherausforderungen offengelegt, denen Kryptowährungsbörsen gegenüberstehen, insbesondere das Management von Schwachstellen und die Schutzmaßnahmen bei der Verarbeitung von Geldern und Kundenkonten. Kraken wird seine Sicherheitsmaßnahmen weiter verstärken müssen, um solche Vorfälle in Zukunft zu verhindern und das öffentliche Vertrauen in die Sicherheit der Plattform wiederherzustellen.

Langfristig müssen Kryptowährungsbörsen weiterhin in verschiedene Bereiche wie Technologie, Recht und Öffentlichkeitsarbeit investieren, um die Sicherheit der Benutzergelder und den Datenschutz zu gewährleisten. Nur durch kontinuierliche Verbesserung der Sicherheitsfähigkeiten können wir das Vertrauen der Öffentlichkeit gewinnen und eine gesunde Entwicklung und nachhaltiges Wachstum des Kryptowährungsmarktes fördern.