- Eine SPDI aus Wyoming verbindet eine Krypto-Handelsplattform mit dem Zahlungssystem der Federal Reserve.
- Kritiker warnen, dass kryptobezogene Institute die Volatilität auf wichtige Finanzinfrastrukturen übertragen könnten.
Was geschah
Ein neuer Bericht hat Bedenken gewecktbezüglich des mit der Fed verbundenen Kraken-Zahlungskontos und seiner potenziellen Auswirkungen auf die Finanzstabilität. Die Krypto-Handelsplattform operiert über eine spezielle Zweckgesellschaft für Einlagen (SPDI) mit einer Charter aus Wyoming, die ihr Zugang zu den Zahlungssystemen der US-Notenbank Federal Reserve verschafft.
Die SPDI-Rahmenwerke sind dazu konzipiert, digitale Vermögenswerte mit Fiat-Systemen zu verbinden. Kritiker sind jedoch der Ansicht, dass ihr regulatorischer Rahmen in Stresszeiten nicht getestet wurde und die bestehenden Schutzmaßnahmen angesichts der Geschwindigkeit und Undurchsichtigkeit der Kryptomärkte unzureichend sein könnten.
Krakenstrebt seit langem eine stärkere Integration in das traditionelle Finanzwesen an. Seine Bankensparte zielt darauf ab, Verwahrungs- und Zahlungsdienste im Zusammenhang mit digitalen Vermögenswerten anzubieten.
Die Regulierungsbehörden haben historisch gesehen den direkten Zugang zu den Systemen der Zentralbanken eingeschränkt. Die Einbeziehung kryptobezogener Einheiten markiert eine Verschiebung der politischen Grenzen.
Warum das wichtig ist
Kryptounternehmen nähern sich wichtigen Finanzinfrastrukturen an, was Fragen zu Ansteckungswegen und regulatorischer Bereitschaft aufwirft. Wenn Volatilität über die Zahlungsschienen übertragen wird, könnten sich Risiken schneller ausbreiten als auf isolierten Kryptomärkten – was dazu aufruft, vor der Gewährung weiteren Zugangs strengere Rahmenbedingungen zu schaffen.
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