- KI-RAN wird voraussichtlich 33 % des RAN-Marktes im Jahr 2029 ausmachen
- Fokus auf D-RAN, 5G und Effizienz statt auf neue Einnahmequellen
Was passiert ist: KI-RAN wird 2029 33 % erreichen
Ein neuer Bericht der Dell’Oro Group prognostiziert, dass KI-gestützte Funkzugangsnetze (AI RAN) bis 2029 etwa 33 % des gesamten RAN-Marktes ausmachen werden. Die Studie hebt hervor, dass der Wandel hin zu KI-RAN sich hauptsächlich auf verteiltes RAN (D-RAN), Einzweck-Implementierungen und den Ausbau von 5G-Netzen konzentrieren wird. Diese Bereiche werden entscheidend sein, um die Effizienz zu verbessern, Prozesse zu automatisieren und bessere Nutzererfahrungen zu bieten. Der Bericht weist auch darauf hin, dass KI den Betreibern helfen wird, ihre Netze zu optimieren, aber kurzfristig keine neuen Einnahmequellen erschließen wird.
Das kurzfristige Hauptziel der Betreiber ist es, die Netzleistung zu verbessern und Kosten zu senken.
Der Bericht erwähnt auch, dass die bestehenden Anbieter von Funk- und Basisbandeinheiten in einer starken Position sein werden, wenn KI-RAN eingeführt wird. Dies liegt daran, dass KI-Upgrades auf der aktuellen Hardware aufbauen. Stefan Pongratz, Vice President der Dell’Oro Group, erklärt, dass der kurzfristige Fokus mehr darauf liegt, Netze effizienter zu machen, als zusätzliche Einnahmen zu erzielen. KI-RAN kann die Nutzererfahrung verbessern, den Energieverbrauch senken und eine Rolle bei der breiteren Bewegung hin zur Netzautomatisierung spielen.
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Warum es wichtig ist
Die Bedeutung von KI-RAN liegt in seinem Potenzial, die Netzwerkeffizienz zu verbessern und Betreibern zu helfen, die wachsende Nachfrage nach 5G und zukünftigen Technologien zu bewältigen. Mit der Ausweitung von 5G-Netzen wird KI eine wesentliche Rolle bei der Verwaltung großer Datenmengen und der Automatisierung vieler Aufgaben spielen, die sonst menschliches Eingreifen erfordern würden. KI-RAN hat auch das Potenzial, den Energieverbrauch und die Betriebskosten zu senken, was es zu einem entscheidenden Werkzeug für die Telekommunikationsindustrie macht.
Allerdings gibt es noch einige Vorbehalte hinsichtlich seiner Fähigkeit, die Einnahmen zu steigern. Viele Betreiber sind skeptisch gegenüber dem Potenzial der KI, die während der vorherigen 4G- und 5G-Zyklen beobachtete Stagnation des Umsatzwachstums umzukehren.
Die kürzliche Entscheidung der Vodafone Group, der AI-RAN Alliance beizutreten, unterstreicht das wachsende Interesse an KI-RAN, obwohl die Allianz seit ihrer Gründung im letzten Jahr nicht weit fortgeschritten ist. Mit weniger Betreibermitgliedern als erwartet verharrt die Allianz im Stillen, könnte aber in Zukunft eine Schlüsselrolle spielen. Der Wandel hin zu KI-RAN wird Telekommunikationsbetreibern helfen, in einer zunehmend digitalen Welt besser zu konkurrieren, aber seine Auswirkungen auf die Umsatzgenerierung sind noch ungewiss.

