- Ofcom erklärt, dass die FTTP-Preisgestaltung von Openreach für proaktive Upgrades über den effizienten Kostenspannen liegt und eher überwacht als blockiert wird.
- INCA behauptet, dass diese Entscheidung den Markt für alternative Netze benachteiligt, während die Finanzierung knapper wird und das Ausbaurisiko steigt.
Was passiert ist: Die Regulierungsbehörde genehmigt den Rabatt; alternative Netze reagieren
ISPreviewberichtet, dass die Independent Networks Co-operative Association (INCA) die Ablehnung der Wettbewerbsbeschwerden durch Ofcom bezüglich des jüngsten Rabatts auf Openreachs Glasfaser „scharf kritisiert" hat. Ofcom stellte fest, dass das Angebot – gedacht für proaktive Upgrades von Kupfer auf FTTP durch ISPs – über den Kosten eines effizienten Betreibers liegt und daher keine unmittelbare Bedrohung für den Wettbewerb darstellt, obwohl es das Programm weiterhin überwachen wird.
Diese Position wurde in einem offenen Brief vom 9. Oktober dargelegt und fügt sich in den größeren Zeitplan der Überprüfung des Zugangs durch die Regulierungsbehörde bis März 2026 ein. INCA, das zuvor gewarnt hatte, dass wiederholte Sonderangebote die Bauwirtschaft der Wettbewerber gefährden könnten, erneuerte diese Einwände nach der Entscheidung. Weitere Kontext zu den Preisargumenten des etablierten Betreibers.
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Warum das wichtig ist
Preissenkungen durch „Sonderangebote" können die Migration zu Glasfaser beschleunigen, setzen aber auch starke Maßstäbe in einem Markt, in dem Openreach der etablierte Vorleistungsbetreiber ist und alternative Netze auf das Vertrauen der Investoren angewiesen sind. INCA befürchtet, dass wiederholte kurzfristige Rabatte die Einzelhandelsmargen verringern und den Ausbau in schwieriger zu versorgenden Gebieten verlangsamen könnten, zumal die Zinsen steigen und eine Konsolidierung bevorsteht.
Ofcom ist der Ansicht, dass das aktuelle Angebot über den effizienten Kostenspannen liegt und auf proaktive Upgrades beschränkt ist, und hat versprochen, Daten zu sammeln und einzugreifen, falls ein Schaden entsteht. Die offene Frage ist die Durchsetzung: Wird die Überwachung Verdrängungseffekte auf die Übernahme durch Wettbewerber schnell genug erkennen, und wie werden mögliche Abhilfemaßnahmen mit dem Ofcom-Rahmen 2026-2031 interagieren, in dem die Preise für Breitbandprodukte weitgehend dereguliert sind?
Die Anleger wiederum werden die Abwanderungsrate, die Upgrade-Volumina und die ISP-Verträge beobachten, um zu sehen, ob der Rabatt die Glasfaserakzeptanz fördert, ohne die Konkurrenz auszuschließen.

