- Die Aruba Central-Plattform von HPE unterstützt jetzt On-Premises-Virtual-Private-Cloud und bietet bessere Kontrolle und Compliance für Unternehmensnetzwerke.
- Diese Entwicklung reagiert auf die wachsende Nachfrage nach Hybrid-Cloud-Architekturen in Branchen mit strengen Anforderungen an die Datenresidenz.
Was passiert ist: Hewlett Packard Enterprise hat On-Premises-Virtual-Private-Cloud-Funktionen in Aruba Central eingeführt
Hewlett Packard Enterprise (HPE) hat eine Option für eine virtuelle private Cloud (VPC) vor Ort für seine Cloud-Netzwerkmanagement-Plattform Aruba Central eingeführt. Die am 9. April 2025 angekündigte Aktualisierung ermöglicht es Kunden, Aruba Central in ihren eigenen Rechenzentren zu betreiben und gleichzeitig eine konsistente Betriebserfahrung mit der öffentlichen Cloud-Version zu erhalten.
Das neue Bereitstellungsmodell namens „VPC on-prem“ ermöglicht IT-Teams die Verwaltung von kabelgebundenen, drahtlosen und SD-Branch-Netzwerken aus einer privaten Umgebung und erfüllt damit die Anforderungen der Unternehmen an Datensouveränität, Latenz und Sicherheit.
Laut HPE ermöglichen containerbasierte Mikrodienste diese Bereitstellung und bieten vollständige funktionale Parität mit der Aruba Central Cloud.
Wie HPE erklärte, ist die Aktualisierung besonders relevant für die Bereiche Regierung, Gesundheitswesen und Finanzen, die häufig mit regulatorischen Einschränkungen bei der Nutzung von Cloud-Daten konfrontiert sind. Aruba Central VPC on-prem ist bereits für Kunden im Early Access verfügbar, und die allgemeine Verfügbarkeit ist für später im Jahr 2025 geplant.
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Warum das wichtig ist
HPEs Unterstützung für On-Premises-Virtual-Private-Clouds spiegelt einen breiteren Branchentrend hin zu Hybrid-Cloud-Architekturen wider, die Unternehmen die Flexibilität der Cloud mit der Sicherheit der lokalen Infrastruktur bieten. Dieses Angebot richtet sich an Organisationen, die durch Gesetze zur Datenresidenz eingeschränkt sind.
Die Fähigkeit, eine vollständige funktionale Parität zwischen Cloud- und On-Premises-Umgebungen aufrechtzuerhalten, bedeutet, dass Unternehmen jetzt die KI-gesteuerten Netzwerkfunktionen von Aruba bereitstellen können, ohne die Compliance zu gefährden. Diese Initiative von HPE hilft auch, sich von Konkurrenten wie Cisco Meraki, das hauptsächlich auf die Cloud ausgerichtet ist, und Juniper Mist, das noch keine On-Premises-VPC-Lösung anbietet, abzuheben.
Diese Ankündigung baut auf der breiteren HPE-Strategie vom Edge zur Cloud auf, um Netzwerk, Rechnen und Speicher in verteilten Umgebungen zu vereinheitlichen. Da die Nachfrage nach sicheren hybriden Netzwerken beschleunigt, insbesondere mit dem Aufkommen von Remote-Arbeit und Edge-Computing, positioniert die neue Bereitstellungsflexibilität von Aruba Central HPE als überzeugendere Wahl auf regulierten Märkten.

