• Die Commissioners wiesen die Mitarbeiter einstimmig an, ein Moratorium für KI-Rechenzentren in den nicht eingemeindeten Gebieten des Hillsborough County zu entwerfen.
  • Die Mitarbeiter werden auch die Flächennutzungsvorschriften überprüfen, einschließlich möglicher Beschränkungen für die Nutzung von Trinkwasser des Countys zur Kühlung.

Die Fakten

Die Commissioners des Hillsborough County wiesen die Mitarbeiter einstimmig an, eine Verordnung zu entwerfen, die ein Moratorium für die Entwicklung von KI-Rechenzentren in den nicht eingemeindeten Teilen des Countys verhängt. In einer separaten Abstimmung beauftragten die Commissioners die Mitarbeiter, die Flächennutzungsvorschriften zu überprüfen, einschließlich der Frage, ob die Nutzung von Trinkwasser des Countys zur Kühlung von Rechenzentren eingeschränkt oder verboten werden soll. Derzeit liegen in Hillsborough keine aktiven Anträge für Rechenzentren vor.

Das Moratorium wurde noch nicht verabschiedet. Beamte des Countys erklärten, dass es im Falle einer Genehmigung nach dem 1. Oktober 2027 in Kraft treten würde oder früher, falls die entsprechenden Bestimmungen des SB 180 von Florida aufgehoben werden. Das Landesgesetz schränkt bestimmte von Hurrikanen betroffene Kommunalverwaltungen ein, Baumoratorien oder restriktivere Flächenentwicklungsvorschriften zu erlassen. Ein Versuch, diese Beschränkungen während der Legislaturperiode 2026 Floridas zu überarbeiten, scheiterte im März im Repräsentantenhaus des Bundesstaates.

Die Bewertung

Die konkreteste Frage für künftige Entwickler ist, ob Hillsborough die Nutzung von Kühlwasser zu einer Entwicklungsauflage macht. Sollten die Commissioners schließlich das Trinkwasser des Countys für die Kühlung von Rechenzentren einschränken, müssten Antragsteller bei der Planung eines Projekts und der Vorbereitung auf die Genehmigung darlegen, wie ihre Kühlsysteme versorgt werden. Dies würde die Wasserverfügbarkeit bereits vor Baubeginn in den Entwicklungsprozess einbeziehen.

Eine solche Anforderung besteht derzeit noch nicht. Die Mitarbeiter prüfen mögliche Regelungen, es liegen keine aktiven Anträge für Rechenzentren vor, und das Landesgesetz beschränkt derzeit, wann Hillsborough ein Moratorium oder restriktivere Flächennutzungsmaßnahmen verhängen kann. Die endgültige Verordnung wird darüber entscheiden, ob Beschränkungen für Kühlwasser eingeführt werden und wie diese anzuwenden sind.

Für BTW-Leser: Hillsborough versucht, Infrastrukturauflagen festzulegen, bevor der erste Antrag für ein Rechenzentrum eingeht. Sollten Trinkwasserbeschränkungen Teil dieser Regelungen werden, müssten künftige Entwickler die Versorgung mit Kühlwasser bereits im zur Genehmigung eingereichten Projektentwurf berücksichtigen, anstatt sie als später zu klärende Frage zu behandeln.

Ausblick

Der Verordnungsentwurf und die Überprüfung der Flächennutzung dürften klären, ob Hillsborough eine spezifische Beschränkung für Trinkwasser zur Kühlung einführt und welche Rechenzentrumsprojekte davon betroffen wären. Der nächste Meilenstein ist der Oktober 2027, wenn die aktuelle Beschränkung durch SB 180 nach Angaben des Countys das geplante Moratorium nicht länger verhindern würde.