•HFCL ist im Juni-Quartal wieder profitabel geworden, nachdem der Umsatz auf über ₹1,915 crore angestiegen ist.

•Das Unternehmen plant den Ausbau der Kapazität für optische Glasfaserkabel und Rechenzentrums-Konnektivität und zielt auf einen Umsatz von ₹800 crore im neuen Geschäftsfeld ab.



Die Fakten

HFCL erzielte im Juni-Quartal einen Gewinn von ₹229 crore und verwandelte damit den Verlust von ₹32,2 crore aus dem Vorjahr in ein Plus. Der Umsatz stieg auf mehr als ₹1,915 crore, wobei die Exporte mit ₹1,063 crore – über die Hälfte des Gesamtbetrags – beitrugen. Der Auftragsbestand des Unternehmens betrug ₹26,665 crore.

Geschäftsführer Mahendra Nahata führte die stärkere Entwicklung teilweise auf die weltweite Nachfrage nach Glasfaser-Kabeln im Zusammenhang mit dem Bau von Hyperscale-Rechenzentren zurück. Mehr als 70 Prozent der Kabelproduktion von HFCL werden laut ihm exportiert. HFCL plant, die Kapazität optischer Glasfaserkabel auf 3 Millionen Faser-Kilometer zu erhöhen, in die Glas-Vorform-Fertigung zu investieren und die Kapazität der Rechenzentrums-Konnektivität auf das Fünffache auszubauen. Der Vorstand hat außerdem ₹215 crore für ein KI-bezogenes Geschäft freigegeben, das eine Produktionsstätte für Rechenzentrums-Konnektivität umfasst.

HFCL erwartet, dass dieses Geschäft im laufenden Geschäftsjahr rund ₹800 crore Umsatz generiert, obwohl Liefer- und Projektzeitpläne die Quartalsergebnisse beeinflussen können.

Die Analyse

HFCLs Ergebnisse zeigen eine deutliche Verbesserung des Konzernumsatzes und der Exporte, klären aber nicht, wie viel dieses Wachstum auf Rechenzentrumskunden zurückzuführen ist. Der Auftragsbestand von ₹26,665 crore umfasst zudem Geschäfte außerhalb von Glasfaser und Rechenzentrums-Konnektivität, weshalb er allein nicht als Maßstab für die Nachfrage nach der geplanten Expansion genutzt werden kann.

HFCL will die Kapazität bei optischen Glasfaserkabeln erhöhen, die Glas-Vorform-Fertigung hinzufügen und die Rechenzentrums-Konnektivitätsproduktion auf das Fünffache ausdehnen. Eine Vorform-Anlage würde dem Unternehmen eine interne Materialquelle für die Faserfertigung geben, doch HFCL hat nicht offengelegt, wann die geplante Kapazität in Betrieb gehen wird oder wie viel bereits durch Kundenaufträge gesichert ist.

Die Umsatzprognose von ₹800 crore hängt davon ab, dass neue Kapazitäten verfügbar werden, Aufträge in Lieferungen umgewandelt werden und der Umsatz im Geschäftsjahr erfasst wird. Für BTW-Lesende zeigen Inbetriebnahmedaten, Rechenzentrum-Aufträge und separat gemeldete Umsätze, ob die Investition messbares Wachstum aus diesem Markt erzeugt.

Was zu beobachten ist

Achten Sie darauf, ob HFCL Inbetriebnahmedaten für seine Vorform-, optischen Glasfaserkabel- und Rechenzentrums-Konnektivitätslinien veröffentlicht. Aufträge und Umsätze, die speziell für das Rechenzentrums-Geschäft gemeldet werden, zeigen, ob die Auslieferungen rechtzeitig starten, um die ₹800-crore-Prognose des Unternehmens zu stützen.