- 80 % der Hersteller melden eine Zunahme von Cyberangriffen
- Die IT/OT-Konvergenz verschärft die Sicherheitsschwachstellen
Was passiert ist:Die Cybersicherheitsbedrohungen in der Fertigungsindustrie nehmen zu
Der Fertigungssektor wird zunehmend anfälliger für Cyberangriffe, da die Integration von Informationstechnologie (IT) und Betriebstechnologie (OT) zunimmt. Eine Studie vonOmdiaundTelstra Internationalergab, dass 80 % der Hersteller eine Zunahme von Sicherheitsvorfällen in IT/OT-Systemen meldeten. Der Übergang zu Industrie 4.0, der Technologien wie KI, IoT und Cloud Computing umfasst, hat diese Systeme vernetzt und den Betrieb verbessert, aber auch das Risiko von Cyberangriffen erhöht.
Obwohl viele Hersteller mit erheblichen Kosten konfrontiert sind – zwischen 200.000 und 2 Millionen US-Dollar pro Vorfall – fühlen sich nur 45 % ausreichend vorbereitet, um diesen Bedrohungen zu begegnen. Die Studie zeigt auch, dass 75 % der Angriffe auf OT-Systeme von IT-Systemen ausgingen, was die Anfälligkeit vernetzter Umgebungen verdeutlicht.
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Warum das wichtig ist
Die Zunahme von Cyberangriffen im Fertigungssektor unterstreicht das wachsende Risiko, das mit der IT/OT-Konvergenz verbunden ist. Mit der Beschleunigung der digitalen Transformation müssen Unternehmen traditionelle Cybersicherheitsmaßnahmen wie die physische Isolierung (Air Gapping) überdenken, die nicht mehr ausreichen. Die zunehmende Abhängigkeit von externen Cybersicherheitsanbietern unterstreicht den Mangel an Fachkenntnissen der Branche bei der Verwaltung von IT- und OT-Systemen. Das Fehlen einer einheitlichen Sicherheitsstrategie und eine unzureichende Vorbereitung auf diese vernetzten Risiken haben erhebliche finanzielle Folgen.
Diese Sicherheitslücken sind ein großes Problem für Hersteller, die kritische Infrastrukturen schützen wollen.

