• Die Europäische Union wurde aufgefordert, ihren Chip Act, eine überarbeitete Version 2.0, zu aktualisieren, um die Halbleiterindustrie des Kontinents zu stärken.
  • Der Europäische Halbleiterindustrieverband (ESIA) betonte die Notwendigkeit, Exportbeschränkungen zu reduzieren und die sofort einsetzbare Unterstützung unter der neuen Europäischen Kommission zu erhöhen.

UNSERE ANALYSE
Diese Forderungen spiegeln die Bedenken der europäischen Halbleiterindustrie hinsichtlich des aktuellen globalen Marktumfelds und der strategischen Überlegungen für die zukünftige Entwicklung der Halbleiterindustrie wider. Die Halbleiterindustrie benötigt eine starke europäische Politik des offenen Handels, die das Bedürfnis der Industrie nach Zugang zu internationalen Märkten mit der Notwendigkeit von Schutzmaßnahmen in Einklang bringt.
— Iydia Ding, BTW-Reporterin

Was geschah

Die Europäische Union wurde aufgefordert, ihrenChip Act, eine überarbeitete Version 2.0, zu aktualisieren, um die Halbleiterindustrie des Kontinents zu stärken. Angesichts der anhaltenden geopolitischen Spannungen und des zunehmenden Wettbewerbs hat dieEuropean Semiconductor Industry Association (ESIA)die Initiative vorangetrieben. Die ESIA betonte die Notwendigkeit eines strategischeren Ansatzes in der Chippolitik unter der neuen Europäischen Kommission und forderte weniger Exportbeschränkungen und mehr sofort einsetzbare Hilfe.

Die ESIA betonte die Notwendigkeit, dass die neueEuropäische Kommissioneinen strategischeren Ansatz in der Chippolitik verfolgt, Exportbeschränkungen reduziert und die sofort verfügbare Hilfe erhöht. Sie sind der Ansicht, dass Halbleiter eine wirklich globale Industrie sind und daher auch ein hohes Maß an Offenheit in der Lieferkette erfordern. Europäische Chip-Hersteller sagen, dass ein tragfähiges Geschäftsmodell mit dem Verkauf von 500 Millionen hochwertigen Komponenten beginnen könnte, ein Maßstab, den der europäische Markt allein nicht bieten kann. Sie fordern die EU daher auf, eine Politik des „offenen Handels“ gegenüber der Halbleiterindustrie zu verfolgen und einen proaktiven Ansatz zum Schutz der wirtschaftlichen Sicherheit auf der Grundlage von Unterstützung und Anreizen zu verfolgen, anstatt einen defensiven Ansatz, der auf Beschränkungen und Schutzmaßnahmen basiert.

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Warum es wichtig ist

Die ESIA empfiehlt der EU außerdem, einen strukturierten Mechanismus zu schaffen, um die Industrie dauerhaft in Exportkontrollfragen einzubeziehen, sowie eine offizielle Stelle zur Koordinierung der Exportkontrollen, wobei die Halbleiterindustrie eine dauerhafte beratende Rolle einnimmt. Sie argumentieren, dass eine starke europäische Politik des offenen Handels erforderlich ist, die das Bedürfnis des Sektors nach Zugang zu internationalen Märkten mit der Notwendigkeit von Schutzmaßnahmen in Einklang bringt.

Diese Forderungen spiegeln die Bedenken der europäischen Halbleiterindustrie hinsichtlich des aktuellen globalen Marktumfelds und der strategischen Überlegungen für die zukünftige Entwicklung der Halbleiterindustrie wider. Version 2.0 des EU-Chip Acts wird voraussichtlich eine Reihe von Maßnahmen enthalten, die darauf abzielen, die Wettbewerbsfähigkeit und den Marktanteil Europas auf dem globalen Halbleitermarkt zu steigern.