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GitHub hat angekündigt, dass die Passkey-Authentifizierung jetzt für alle Benutzer verfügbar ist. In Anlehnung an Branchenführer wie TikTok und Google gibt GitHub traditionelle Passwörter zugunsten von Passkeys auf, die einen besseren Schutz bieten.

Aus der Beta-Phase

Die Passkey-Authentifizierung ermöglicht es Benutzern, sich mittels Biometrie oder Gesichtserkennung anzumelden, wodurch Passwörter überflüssig werden. Entwickelt in Zusammenarbeit mit Technologiegiganten wie Apple, Google und Microsoft, ist diese Technologie nun von der Beta-Phase zur allgemeinen Verfügbarkeit auf GitHub übergegangen.

Um die Passkey-Authentifizierung zu nutzen, können Benutzer einfach auf die Sicherheitseinstellungen ihres Kontos zugreifen und „Passkey hinzufügen“ auswählen. Für diejenigen, die über Hardware-Sicherheitsschlüssel verfügen, bietet GitHub die Möglichkeit, auf diese sicherere Methode umzusteigen. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass Plattformen wie Linux und Firefox Passkeys noch nicht unterstützen. GitHub hat diese Einschränkung durch die Ermöglichung der Multi-Geräte-Registrierung gelöst, sodass Benutzer ihren Passkey auf einem anderen Gerät wie ihrem Smartphone registrieren können.

Diese Initiative ist Teil der Verpflichtung von GitHub, bis 2023 die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) für alle Konten verbindlich zu machen. Benutzer werden nun aufgefordert, einen Passkey hinzuzufügen, wenn sie sich von kompatiblen Geräten aus anmelden, was die Kontosicherheit erhöht.

Muttergesellschaft Microsoft auf gleicher Wellenlänge

Microsoft hat sich ebenfalls der passwortlosen Ära angeschlossen, indem es die betriebssystemweite Unterstützung von Passkeys ankündigte und sicherstellte, dass Benutzer Passkeys unabhängig von ihrem Webbrowser einrichten können. Darüber hinaus hat 1Password die Unterstützung von Passkeys in seine iOS-App integriert, was den Branchenkonsens über den Wert der passwortlosen Authentifizierung stärkt.

Passkeys sind gerätespezifisch, reduzieren die Wirksamkeit von Phishing-Angriffen und vereiteln unbefugte Zugriffsversuche. Darüber hinaus vereinfachen sie die Benutzererfahrung, indem sie die Notwendigkeit mehrerer Passwörter auf verschiedenen Websites und Anwendungen beseitigen.

Hirsch Singhal, Produktmanager bei GitHub, betonte die Bedeutung dieser Entwicklung. Er erklärte, dass diese jüngste Entwicklung ihr Engagement zeige, alle Mitwirkenden mit 2FA zu sichern – ein Ziel, das sie bis Ende 2023 erreichen hoffen. Diese 2FA wird die Sicherheit auf GitHub verbessern, ohne die Benutzererfahrung zu beeinträchtigen.