- Foxconn, der Zulieferer von Apple, erwägt ein Rotationssystem für CEOs, um zukünftige Führungskräfte zu entwickeln und damit auf Forderungen der Investoren nach besserer Unternehmensführung zu reagieren.
- Die Führungskräfte haben den Plan diskutiert, der eine verankerte Führung verhindern und die Zusammenarbeit zwischen den Managern fördern soll.
- Bei Umsetzung würden vier CEOs alle sechs Monate wechseln und die Hauptgeschäfte überwachen, was eine Abkehr vom derzeitigen Modell der Einzelführung darstellt.
Der Apple-ZuliefererFoxconnerwägt die Einführung eines Rotationssystems für Geschäftsführer im Rahmen einer bedeutenden Umstrukturierung seines Managementrahmens, um aufstrebende Talente zu fördern.
Die Einführung einer CEO-Rotationsstruktur ist unter globalen Unternehmen selten; Analysten deuten jedoch an, dass sie die Zusammenarbeit verbessern, eine verankerte Führung verhindern und eine neue Generation von Führungskräften hervorbringen kann.
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Reaktion auf Forderungen der Investoren nach besserer Unternehmensführung
Laut drei mit der Angelegenheit vertrauten Quellen, die sich Reuters anvertraut haben, würde die Entscheidung, diese Strategie zu erkunden, angeblich auf die Forderungen der Investoren nach einer verbesserten Unternehmensführung reagieren, insbesondere die Trennung der Rollen von CEO und Verwaltungsratsvorsitzendem, die beide seit 2019 vonYoung Liubei Foxconn bekleidet werden, einem 50 Jahre alten taiwanesischen Konglomerat, das als größter vertraglicher Elektronikhersteller der Welt und als wichtiger iPhone-Montagepartner bekannt ist.
Die Führungskräfte von Foxconn, zu dessen Kunden Amazon gehört, diskutieren das Konzept der CEO-Rotation laut den drei Quellen seit mehreren Monaten. Alle sprachen unter der Bedingung der Anonymität aufgrund der sensiblen Natur des Themas. Foxconn lehnte eine Stellungnahme ab.
Es ist geplant, vier CEOs zu ernennen, die ihre Aufgaben rotierend ausüben, wobei jede Amtszeit sechs Monate dauert, obwohl die Details unklar und änderbar bleiben, wie zwei der Quellen angaben.
Die endgültige Entscheidung obliegt der Führung von Foxconn
Die endgültige Entscheidung obliegt der Führung von Foxconn, die derzeit verschiedene Aspekte des vorgeschlagenen Systems berät, darunter die Auswahlkriterien für die rotierenden CEOs, ihre jeweiligen Verantwortlichkeiten und ihre Zusammenarbeit mit Young Liu.
Die rotierenden CEOs würden wahrscheinlich die Hauptgeschäfte von Foxconn überwachen, darunter Smartphones, Personal Computer und Fernseher, während die Aktivitäten der wichtigsten Tochtergesellschaften wie Foxconn Interconnect Technology und Foxconn Industrial Internet ausgeschlossen bleiben.
Dieser potenzielle Wechsel in der Führungsstruktur wird von einer Quelle als Abkehr vom derzeitigen System der „Ein-Mann-Herrschaft“ bei Foxconn angesehen und signalisiert einen Übergang zu einem kollaborativeren Ansatz, bei dem die Manager die Verantwortung für die Überwachung der umfangreichen Unternehmensaktivitäten, die mehrere Tochtergesellschaften und globale Operationen umfassen, abwechseln.

