- Fei-Fei Li ist eine sehr renommierte Professorin auf dem Gebiet der KI, die vor allem für ihre Arbeit am ImageNet-Projekt bekannt ist.
- Fei-Fei Li hat durch ihre Führungsrolle im Google AI China Centre und die Entwicklung einflussreicher KI-Produkte bedeutende Beiträge zur KI-Industrie geleistet.
- Das neue Vorhaben von Fei-Fei Li konzentriert sich auf „räumliche Intelligenz“ und zielt darauf ab, das Verständnis der KI dafür zu verbessern, wie Maschinen mit der Welt interagieren, was zu neuen Durchbrüchen im Bereich der KI führen könnte.
Fei-Fei Li, renommierte Professorin an der Stanford University, hat kürzlich den Start eines neuen KI-Unternehmens angekündigt, was in der Tech-Welt viel Aufmerksamkeit erregt hat. Es ist auch das erste Startup-Projekt, an dem sie direkt beteiligt ist, seit sie Google verließ und 2018 nach Stanford zurückkehrte. Dieser Blog wird kurz auf die Erkundungen und Beiträge von Fei-Fei Li im Bereich der KI sowie auf ihren neuen unternehmerischen Weg eingehen.
Bekanntes Werk: ImageNet
Fei-Fei Li wurde 1976 in China geboren und zog in die USA, um ihr Studium fortzusetzen. Sie promovierte in Informatik an der Stanford University, wo sie als Professorin blieb. Als Professorin im Fachbereich Informatik in Stanford und Co-Direktorin des Stanford Institute for Human-Centered Artificial Intelligence (HAI) werden Fei-Fei Lis Forschung und Lehre im Bereich der KI sehr geschätzt.
Im Jahr 2005 hatte Fei-Fei Li gerade ihren Doktortitel in Elektrotechnik am Caltech erhalten. Sie startete das ImageNet-Projekt mit einer ihrer Doktoranden. Dieses Projekt markierte den Beginn ihrer akademischen Karriere und ihren bis heute bedeutendsten Beitrag zur KI-Industrie.
ImageNet ist eine riesige Bilddatenbank mit über 15 Millionen annotierten hochauflösenden Bildern in 22.000 Kategorien, ein enormer Datensatz, der eine reichhaltige Ressource für das Training von Deep-Learning-Modellen für künstliche Intelligenz darstellt. Anschließend starteten sie und ihre Studenten die ImageNet Challenge, die seit 2010 jährlich 14 Jahre lang stattfand und heute die prestigeträchtigste Veranstaltung im Bereich der Computer Vision ist.
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Spuren in der KI-Industrie
Während ihrer Amtszeit als Chefwissenschaftlerin für Cloud AI bei Google verband Fei-Fei Li ihre tiefgreifende akademische Erfahrung mit praktischen Anwendungen und trieb gleichzeitig die Gründung des Google AI China Centre voran. Die Einrichtung dieses Zentrums ist eine Anerkennung des persönlichen Einflusses von Fei-Fei Li und des Aufstiegs Chinas im Bereich der KI. Unter ihrer Leitung wurde das Google AI China Centre zu einer Brücke, die Ost und West in der KI-Forschung und -Zusammenarbeit verbindet und den Austausch und den gemeinsamen Fortschritt der globalen KI-Technologie fördert.
Fei-Fei Lis Erkundung der industriellen Welt beschränkt sich nicht darauf. Sie leitete auch das Team, das eine Reihe einflussreicher KI-Produkte auf den Markt brachte, darunter AutoML, Contact Centre AI, Dialogflow Enterprise und viele andere. Diese Produkte verändern die Arbeitsweise von Unternehmen und das tägliche Leben der Menschen weltweit.
AutoML ermöglicht es nicht-professionellen Entwicklern, benutzerdefinierte Modelle des maschinellen Lernens zu trainieren, Contact Centre AI verbessert die Effizienz des Kundenservice durch die Technologie der natürlichen Sprachverarbeitung, und Dialogflow Enterprise bietet leistungsstarke Unterstützung für die Erstellung intelligenter Konversationssysteme.
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Unternehmerischer Weg: räumliche Intelligenz
Das neue Unternehmen von Fei-Fei Li, das sich auf die Entwicklung von „räumlicher Intelligenz“ konzentriert, hat eine Seed-Finanzierungsrunde von a16z und RadicalVentures abgeschlossen. RadicalVentures ist ein unabhängiger Fonds, der sich auf künstliche Intelligenz und verwandte Innovationen konzentriert, in Kanada registriert ist und von führenden KI-Wissenschaftlern wie Jeff Hinton und Fei-Fei Li von Anfang an investiert wurde.
Das neue, auf „räumliche Intelligenz“ ausgerichtete Unternehmen steht auch im Einklang mit der Ausrichtung der KI-Anwendungen, die Fei-Fei Li in letzter Zeit häufig erwähnt hat.
Fei-Fei Li erklärte: „Die Fortschritte beim Verständnis der räumlichen Intelligenz durch die KI katalysieren das robotische Lernen und bringen uns dem Ziel näher, der KI zu ermöglichen, mit der Welt zu interagieren.“ Ihrer Meinung nach ist die Erforschung der räumlichen Intelligenz ein entscheidender Schritt in der Entwicklung der KI.
Während ihres Vortrags bei TED zeigte Fei-Fei Li das Bild einer Katze, die mit ausgestreckter Pfote ein Glas zum Rand eines Tisches schob. In Sekundenbruchteilen, sagte sie, kann das menschliche Gehirn die Geometrie dieses Glases, seine Position im dreidimensionalen Raum, seine Beziehung zum Tisch, zur Katze und zu allem anderen bewerten und dann vorhersagen, was passieren wird, und Maßnahmen ergreifen, um es zu stoppen. Dies demonstriert eindrucksvoll das Potenzial der räumlichen Intelligenz.
Sie betont, dass das menschliche Gehirn in der Lage ist, die Geometrie eines Glases, seine Position im dreidimensionalen Raum und seine Beziehung zu Objekten wie Tischen und Katzen sofort zu bewerten und vorherzusagen, was als Nächstes passieren könnte. Dieser Prozess beinhaltet nicht nur visuelle Wahrnehmung, sondern auch tiefgreifende Argumentations- und Entscheidungsfähigkeiten.

Sie beschreibt räumliche Intelligenz als das Verständnis der Beziehungen zwischen Objekten und die daraus resultierenden neuen Entdeckungen oder Vorhersagen. Es handelt sich um eine fortschrittlichere Computer-Vision-Intelligenz als die traditionelle visuelle Erkennung, eine Forschung, die Ergebnisse aus mehreren Bereichen wie großen natürlichen Sprachmodellen, Robotik und Computer Vision synthetisiert, bei der Maschinen komplexere visuelle Argumentationen wie Menschen durchführen und somit relevantere Aktionen ausführen können.
Diese Forschung soll nicht nur die Entwicklung der Robotik fördern, sondern auch reichere Interaktionsmöglichkeiten und Anwendungsszenarien für die KI bieten.

