• Mit einer schnellen Integration generativer KI-Tools in die Cloud-Geschäftsmodelle nutzen inzwischen über 70 % der Cloud-Umgebungen verwaltete KI-Dienste.
  • Microsoft Azure hat sich als führend im Bereich KI-Dienste etabliert, mit etwa 70 % der analysierten Azure-Umgebungen, die Azure AI Services integrieren, was etwa 39 % aller Cloud-Umgebungen entspricht.
  • Wiz, der Anbieter der Cloud-Sicherheitsplattform, hat die Bedeutung der Berücksichtigung von Kosten für Training und Inferenz im kommenden Jahr hervorgehoben.

Der Cloud-Sicherheitsplattform-Anbieter Wiz hat enthüllt, dass über 70 % der Cloud-Umgebungen inzwischen verwaltete KI-Dienste nutzen. Ob direkt über OpenAI oder über die Azure-SDKs, dies zeigt eine schnelle Integration generativer KI-Tools in die Cloud-Geschäftsmodelle.

Azure etabliert sich als führende Cloud-Plattform für KI-Dienste

Die Studie untersuchte über 150.000 öffentliche Cloud-Konten und hob Microsoft Azure als Vorreiter in diesem Bereich hervor. Tatsächlich enthielten 70 % der analysierten Azure-Umgebungen Instanzen von Azure AI Services, was etwa 39 % aller Cloud-Umgebungen entspricht. Der Bericht verzeichnete außerdem ein signifikantes Wachstum von 228 % bei der Nutzung von Azure OpenAI über einen Zeitraum von vier Monaten im Jahr 2023.

Obwohl die führende Position von Azure erwartet wurde, insbesondere angesichts der kürzlichen Verfügbarkeit des vollständig verwalteten Angebots von AWS, Amazon Bedrock, erkannte der Bericht die starke Präsenz von Amazon SageMaker an, das Azure AI Services dicht auf den Fersen ist. Obwohl Amazon Bedrock nicht in die Analyse einbezogen wurde, deutete Wiz an, dass mindestens 15 % der Organisationen damit begannen, es zu übernehmen.

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Benutzerakzeptanztrends und Herausforderungen verwalteter KI-Dienste

Interessanterweise befindet sich die Mehrheit der Nutzer, die verwaltete KI-Dienste nutzen, laut der Kategorisierung von Wiz noch in der Experimentierphase. Es gibt jedoch einen beachtlichen Anteil aktiver Nutzer (28 %) und fortgeschrittener Nutzer (10 %), die die Grenzen der KI-Implementierung ausreizen.

Die von Wiz verwendete Analysemethodik konzentrierte sich auf die Korrelation der Anzahl von Instanzen eines bestimmten Dienstes in verschiedenen Cloud-Umgebungen. Fortgeschrittene Nutzer, definiert als solche mit 50 oder mehr Instanzen, stehen vor Herausforderungen wie den hohen Kosten für Training und Feinabstimmung sowie strengen Kontingenten, die von einigen Anbietern für die Anzahl der bereitstellbaren KI-Dienstinstanzen auferlegt werden.

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Integration von OpenAI-Modellen und -Software in Cloud-Umgebungen

Über die Hälfte (53 %) der analysierten Cloud-Umgebungen nutzen entweder OpenAI oder das Azure OpenAI SDK, was eine nahtlose Integration mit einer Reihe von OpenAI-Modellen ermöglicht. Darüber hinaus sind selbst gehostete KI- und ML-Software wie Hugging Face Transformers (45 %), LangChain (32 %) und die Tensorflow Hub-Bibliothek (22 %) in Cloud-Konfigurationen weit verbreitet.

Wiz betonte, dass Kostenüberlegungen für Training und Inferenz für die Kunden im kommenden Jahr von größter Bedeutung sein werden. Diese Fokussierung auf Kostenoptimierung könnte einen Wendepunkt für Organisationen darstellen, während sie die Komplexität der Einführung von KI-Technologien bewältigen und die effektivsten Investitionswege bestimmen.

Zusammenfassend prognostiziert der Bericht, dass 2024 ein entscheidendes Jahr für Unternehmen sein könnte, während sie den Wert ihrer KI-Experimentierbemühungen bewerten und strategisch festlegen, welche KI-basierten Produkte und Funktionen sie verfolgen möchten. Die sich entwickelnde Landschaft der Experimente mit generativer KI ist bereit, ihr Potenzial zur Verbesserung der betrieblichen Effizienz und zur Erschließung innovativer Funktionen in verschiedenen Branchen unter Beweis zu stellen.