Die Blockchain-Analysefirma Arkham Intelligence bringt ihren nativen Token heraus

Die Blockchain-Analysefirma Arkham Intelligence bringt ihren nativen Token ARKM zu 0,75 US-Dollar heraus. Das Unternehmen erreicht eine Marktkapitalisierung von 113 Millionen US-Dollar, nachdem ARKM zunächst für 0,05 US-Dollar auf der Binance-Launchpad-Plattform verkauft wurde. Die Teilnehmer sperrten erstaunliche 2,4 Milliarden US-Dollar auf der Plattform, um ihre Chancen auf die vollständige Zuteilung zu erhöhen.

Ein Geschenk für Beta-Tester und Kopfgeldjäger

Die Launchpad-Plattform beinhaltete auch einen Airdrop für die ersten Nutzer der Plattform und Beta-Tester, und die meisten erhielten 197 Token. Zum aktuellen Handelskurs beträgt der Wert dieser Token etwa 147 US-Dollar. Derzeit sind 150 Millionen Token im Umlauf. Es werden 850 Millionen Token über einen Zeitraum von acht Jahren schrittweise freigeschaltet.

In dem Bemühen, verborgene Informationen im Kryptoraum aufzudecken, hat der Intel Exchange von Arkham Intelligence attraktive Belohnungen für High-Profile-Wallets ausgesetzt. Zu den prominenten Zielen gehören Elon Musk, Do Kwon und Sam Bankman-Fried. Die Belohnungen reichen von 1.000 bis 10.000 ARKM-Token.

Die größte Belohnung, umgerechnet etwa 70.000 US-Dollar, ist für denjenigen reserviert, der die Person oder Organisation identifiziert, die hinter dem Diebstahl von 415 Millionen US-Dollar von FTX während dessen Insolvenzzeit steht. Trotz der Kontroversen um die Plattform betonen die Führungskräfte von Arkham ihre Absicht, Exploits und Betrug aufzudecken, anstatt sich an „Doxing“ zu beteiligen oder private Informationen preiszugeben.

Der FTX-Hack bleibt ein Rätsel, und Arkham bietet ein 30-tägiges Zeitfenster für Ermittler, um bedeutende Durchbrüche zu erzielen. Nach dem Zusammenbruch der Börse wurde bekannt, dass der Hacker 323 Millionen US-Dollar von der internationalen Börse FTX gestohlen hat. 90 Millionen US-Dollar stammen von FTX US und 2 Millionen US-Dollar von der Schwesterfirma von FTX, Alameda Research.

Arkhams Debüt ruft gemischte Gefühle hervor

Der Markt für Intelligenz von Arkham ruft in der Krypto-Community gemischte Reaktionen hervor. Kritiker bezeichnen es als „Doxing-Programm zum Geldverdienen“, während andere es als innovative Initiative betrachten. Die kontroverse Natur der Plattform wird durch die rechtlichen Probleme von Bankman-Fried, dem ehemaligen CEO von FTX, noch verstärkt. Da sein Prozess für Oktober angesetzt ist, wird erwartet, dass ehemalige Mitarbeiter gegen ihn aussagen.

Während der Intel Exchange neue Wege für Krypto-Detektive eröffnet, bleibt abzuwarten, wie sich diese Initiative auf die Kryptolandschaft auswirken und zur Bewältigung der Sicherheitsprobleme in der Branche beitragen wird.