Apples C2-Modem der zweiten Generation hat Leistungsniveaus erreicht, die mit den neuesten 5G-Chips von Qualcomm vergleichbar sind, was auf eine bedeutende Verschiebung in der Mobilchipindustrie hindeutet. Dieser Fortschritt könnte Apples Abhängigkeit von Qualcomm verringern und seine Kontrolle über die Smartphone-Lieferketten verbessern.
- Das beobachtete Apple-Modem war das C1X des iPhone Air, kein nicht vermarktetes C2; das Vergleichsgerät verwendete das Qualcomm X80.
- Ookla beobachtete vollständige Telefone in kommerziellen Netzwerken über Speedtest Intelligence, nicht isolierte Modems im Labor.
- Das C1X verringerte den Abstand bei Download und Latenz, während das X80 bis zu 32 % Vorsprung beim Upload behielt und das iPhone Air auf Sub-6 GHz beschränkt blieb.
Was Ookla tatsächlich verglichen hat
DieAnalyse von Ookla aus dem 4. Quartal 2025stellt die Speedtest-Intelligence-Ergebnisse des iPhone Air (ausgestattet mit Apples C1X) denen des iPhone 17 Pro Max (mit Qualcomms X80) sowie dem iPhone 16e mit C1 gegenüber. Die vorherige Version sprach von einem „C2“ und direkten Chiptests. Das war ungenau: Das untersuchte kommerzielle Produkt war das C1X; das C2 war nicht Teil des Berichts.
Nahe Downloads und Latenzen, keine universelle Gleichheit
In den USA erreichte das iPhone Air einen medianen 5G-Download von 352,21 Mbit/s, das sind 2,65 % weniger als das iPhone 17 Pro Max und 69,41 % mehr als das iPhone 16e. Im 10. Perzentil in den USA lag das Air etwa 7 % vor dem Pro Max. Insgesamt war die Latenz in 19 von 22 Märkten niedriger. Das C1X führte in China, Singapur und Schweden, während das X80 in Taiwan, Polen, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Mexiko und Japan deutlichere Vorsprünge hatte.
Der Upload blieb ein Hardwarevorteil für Qualcomm
Der Bericht stellt keine Parität bei allen Indikatoren fest. Das mit dem X80 ausgestattete Pro Max behielt einen Vorsprung von bis zu 32 % beim Upload, ein Unterschied, den Ookla auf eine ausgereiftere Uplink-Trägeraggregation bei Qualcomm zurückführt. In den meisten Märkten blieb die mediane Differenz unter 5 Mbit/s, aber Richtung und Ausmaß variierten. Die vertretbare Schlussfolgerung ist eine Wettbewerbsfähigkeit des C1X bei beobachtetem Download und Latenz, kein Sieg über alle Funkfunktionen.
Ergebnisse aus Gerät und Netzwerk, kein reiner Modem-Test
Speedtest Intelligence basiert auf von Benutzern in aktiven Netzwerken ausgelösten Tests. Es handelt sich nicht um gepaarte Versuche mit identischer Hardware und Funkbedingungen. Die beiden iPhones unterscheiden sich in Antennen, HF-Frontend, thermischer Hülle und Design; auch Betreiber, Spektrum, Signal, Überlastung, Ort und Stichprobenzusammensetzung variieren. Die Daten beschreiben nützlich die reale Erfahrung, ohne den Effekt des Modems allein zu isolieren.
Die funktionale Abdeckung bleibt entscheidend
Dietechnischen Daten des iPhone Airweisen das C1X und 5G Sub-6 GHz aus, ohne mmWave. Die Studie liefert daher nur wenige Informationen für Situationen, in denen Millimeterwellen wichtig sind. Apples Behauptung, dass das C1X bis zu doppelt so schnell wie das C1 sei und 30 % weniger Energie verbrauche als das Modem des iPhone 16 Pro, bleibt eine Herstellerangabe; die partizipative Geschwindigkeitsstudie misst diesen Verbrauch nicht unabhängig.
Apples Lieferantenwechsel ist real, aber unvollständig
Apple lieferte das C1X zuerst im iPhone Air aus, dann im iPhone 17e, und stärkte damit seine Kontrolle über das Basisband-Design und dessen Integration. Allerdings deckt dieLiefervereinbarung mit Qualcommdie Snapdragon-Modem-RF-Systeme für die Apple-Smartphone-Einführungen in den Jahren 2024, 2025 und 2026 ab. Die Leistung des C1X zeigt, dass Apple mehr Modelle internalisieren kann; sie beweist weder das Verschwinden von Qualcomm aus der iPhone-Lieferkette noch das Ende der Mobilfunklizenzen.
Beobachtungspunkte
Verfolgen Sie die Einführung von Apple-Modems in den nächsten iPhones, die Lücke bei der Uplink-Aggregation, das eventuelle Erscheinen von mmWave in einem kommerziellen Produkt und die Reproduktion dieser Trends durch kontrollierte unabhängige Tests. Die Betreiberzertifizierung, unterstützte Bänder, das HF-Frontend und neue Apple-Qualcomm-Vereinbarungen werden zeigen, ob diese solide Generation zu einem Plattformwechsel wird.
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