• Deutsche Telekom und Scytáles entwickeln eine datenschutzfreundliche Altersverifikation für die EU Digital Identity Wallet.
  • Die Lösung entspricht dem Digital Services Act (DSA) der EU und der Strategie „Better Internet for Kids“ (BIK+).

Was passiert ist: Deutsche Telekom und Scytáles arbeiten an der Altersverifikation für das EU Digital Wallet

Die Europäische Kommission hat die Deutsche Telekom AG und Scytáles AB beauftragt, ein Altersverifikationssystem für die europäische digitale Identitätsbrieftasche (EUDI-Wallet) zu entwickeln. Diese Initiative erfolgt im Rahmen des Digital Services Act (DSA) der EU und zielt darauf ab, Bürgern zu ermöglichen, ihr Alter online zu verifizieren, während die Privatsphäre geschützt und die Offenlegung personenbezogener Daten minimiert wird.

Das System ermöglicht den Zugang zu altersbeschränkten Diensten ohne unnötige Datenweitergabe, gewährleistet Barrierefreiheit für behinderte Nutzer und entspricht den strengen Datenschutzstandards der EU. Konstantin Papaxanthis, CEO von Scytáles, betonte die Rolle des Systems bei der Unterstützung der Strategie „Better Internet for Kids“ (BIK+) und der Vereinfachung digitaler Interaktionen für EU-Bürger.

Ferri Abolhassan, CEO von T-Systems (einer Tochtergesellschaft der Deutschen Telekom), betonte das Potenzial der Technologie, die digitale Souveränität zu stärken und eine passwortlose Authentifizierung für Online-Dienste zu ermöglichen. Das Projekt, finanziert durch das Programm Digital Europe, baut auf bestehenden Bemühungen der Deutschen Telekom auf, darunter Tests zur digitalen Identität bei der Aktivierung von Mobiltelefonen und Verträge mit deutschen Krankenkassen.

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Warum das wichtig ist

Die Entwicklung des Altersverifikationssystems für das EUDI-Wallet stellt einen wichtigen Schritt in der digitalen Strategie der EU dar, die die Mitgliedstaaten verpflichtet, bis 2026 digitale Identitätsbrieftaschen einzuführen. Dieses System adressiert kritische Herausforderungen bei der Online-Altersverifikation, wie Bedenken hinsichtlich Privatsphäre und Datenschutz, und gewährleistet gleichzeitig die Einhaltung der europäischen Vorschriften.

Durch die Begrenzung der Offenlegung personenbezogener Daten entspricht die Lösung dem Bekenntnis der EU zur digitalen Souveränität und zur Kontrolle der Nutzer über ihre Daten. Darüber hinaus wird die Integration dieses Systems in bestehende digitale Dienste den Zugang zu altersbeschränkten Inhalten und Diensten vereinfachen, was Bürgern und Unternehmen zugutekommt.

Das Projekt unterstützt auch die EU-Strategie „Better Internet for Kids“ (BIK+), die ein sichereres Online-Umfeld für Minderjährige schaffen soll. Während digitale Identitätslösungen in allen Branchen an Bedeutung gewinnen, unterstreicht diese Initiative die Führungsrolle der EU bei der Förderung sicherer und datenschutzfreundlicher digitaler Ökosysteme.